Der Hahn des Hauses schien auf persönliche Weckrufe Wert zu legen. Da die Hütte gut besetzt war, hatte er gut zu tun. Endlich waren dann auch alle wach und es gab lecker Frühstück. Das Tagesziel war die Freiburger Hütte. Zwischendurch war viel Landschaft. Und der Gehrengrat (2439m). Dort oben lagen auch mehrere Steinböcke rum.
Etwas weiter unten ging es durch das Steinerne Meer. Diese Gesteinsformation ist etwa 200 Mio. Jahre alt und fordert ziemliche Trittsicherheit, wenn man nicht in einer Gesteinsspalte stecken bleiben will. Unter dem Gebilde verläuft die Rhein-Donau-Wasserscheide.
Die Hälfte der Gruppe hatte kurz vorm Ziel noch genügend Puste, um den Formaletsch zu erobern: schöne Aussicht aus 2292m Höhe. Die andere Hälfte ging geruhsam schon mal voraus, die Freiburger Hütte im aufziehenden Neben zu suchen.
Diese Hütte ist eine relativ große Herberge, die oberhalb des Formarinsees liegt. Sie feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Zum Abendessen gab es u.a. ein Ragout vom Alm-Schwein. Zum Tagesausklang sind wir noch Kühe kraulen gewesen.












