„Mei Vaddr hot no Schnegga züchtet,
i nemme, ond d’bei ben i auch scho achzge.
Abr wenn i welle kriaga kaa, no eß i glei
zwanzg, dreißg Stuck. Nur fädde Herbschdschnegga.
Weil, wissed Se, dia schmegged overgleichlich
… Ned so wia die magere Frühjohrsschnegga,
wo mr in de Gaschdhaiser kriagd.
Abbr, mit dene Herbschschnegga kennt mr scho
a guats Geld macha, zwoi, drei Mark s’Stuck.“
So stand es in einem Bildband übers Große Lautertal.
Das liegt bissele unterhalb von Tübingen. Wir haben
da – in Hayingen-Anhausen – zwei Tage ausgespannt.
Und zum krönenden Abschluss hab ich in Tübingen
beim Italiener Miesmuscheln gegessen, denn mit mageren
„Frühjohrsschnegga“ fang mr gar nicht erst an.
