Weihnachtsurlaub.

26. Dezember 2011

Wir waren auf Kurzurlaub. Wieder im Lautertal.


Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten: Die Schülzburg direkt oberhalb der Ferienwohnung.


Und die Esel auf der Wiese nebenan.


Das schöne Wetter war wie dafür gemacht, uns das Lautertal etwas näher anzusehen.


Die Ruine Wartstein – eine von vielen im Lautertal.


Das Lautertal von oben.

Nachdem wir am Abend noch die Donaumündung der Lauter bei Obermarchtal besichtigt hatten, sind wir im Hayinger Goldenen Adler in eine ziemlich geschlossene Gesellschaft (Tische streng getrennt nach Damen, Herren, Rentnern und Zugereisten) geraten. Einen Kaffee hat uns die sehr nette Wirtin trotzdem gemacht, und zwei Stücke leckeren Kuchens gabs noch geschenkt dazu. Das Zettelchen „Heute keine Speisen“ haben wir erst beim Hinausgehen entdeckt…

SPAX – Do it once. Do it right.

26. Dezember 2011

And the winner is…

24. Dezember 2011

In diesem Jahr wurde er erstmals verliehen – der „Dödel des Jahres“:

Er ging natürlich an Klaas, den König der Kegelreiniger und Ringestanzer.

Advent.

18. Dezember 2011

Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken,
Schneeflöcklein leis hernieder sinken.
Auf Edeltännleins grünem Wipfel
häuft sich ein kleiner weißer Zipfel.
Und dort vom Fenster her durchbricht
den dunklen Tann ein warmes Licht .
Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.
In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht.
Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon sehr im Wege.
So kam sie mit sich überein:
am Niklasabend muß es sein.

Und als das Rehlein ging zur Ruh‘,
das Häslein tat die Augen zu,
erlegte sie direkt von vorn
den Gatten über Kimm‘ und Korn.
Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei-, drei-, viermal die Schnuppernase
und ruhet weiter süß im Dunkeln,
derweil die Sternlein traulich funkeln.
Und in der guten Stube drinnen
da läuft des Försters Blut von hinnen.
Nun muß die Försterin sich eilen,
den Gatten sauber zu zerteilen.

Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach Waidmannssitte aufgebrochen.
Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied
(was der Gemahl bisher vermied) -,
behält ein Teil Filet zurück
als festtägliches Bratenstück
und packt zum Schluß, es geht auf vier,
die Reste in Geschenkpapier.
Da tönt’s von fern wie Silberschellen,
im Dorfe hört man Hunde bellen.
Wer ist’s, der in so tiefer Nacht
im Schnee noch seine Runde macht?

Knecht Ruprecht kommt mit goldnem Schlitten
auf einem Hirsch herangeritten!
„He, gute Frau, habt ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen?“
Des Försters Haus ist tief verschneit,
doch seine Frau steht schon bereit:
„Die sechs Pakete, heil’ger Mann,
s’ist alles was ich geben kann.“
Die Silberschellen klingen leise,
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.
Im Försterhaus die Kerze brennt,
ein Sternlein blinkt – es ist Advent.

(Loriot)