Alpentour 2012 – Tag 2.

03. September 2012

Der Hahn des Hauses schien auf persönliche Weckrufe Wert zu legen. Da die Hütte gut besetzt war, hatte er gut zu tun. Endlich waren dann auch alle wach und es gab lecker Frühstück. Das Tagesziel war die Freiburger Hütte. Zwischendurch war viel Landschaft. Und der Gehrengrat (2439m). Dort oben lagen auch mehrere Steinböcke rum.

Etwas weiter unten ging es durch das Steinerne Meer. Diese Gesteinsformation ist etwa 200 Mio. Jahre alt und fordert ziemliche Trittsicherheit, wenn man nicht in einer Gesteinsspalte stecken bleiben will. Unter dem Gebilde verläuft die Rhein-Donau-Wasserscheide.

Die Hälfte der Gruppe hatte kurz vorm Ziel noch genügend Puste, um den Formaletsch zu erobern: schöne Aussicht aus 2292m Höhe. Die andere Hälfte ging geruhsam schon mal voraus, die Freiburger Hütte im aufziehenden Neben zu suchen.

Diese Hütte ist eine relativ große Herberge, die oberhalb des Formarinsees liegt. Sie feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Zum Abendessen gab es u.a. ein Ragout vom Alm-Schwein. Zum Tagesausklang sind wir noch Kühe kraulen gewesen.

Alpentour 2012 – Tag 1.

02. September 2012

Heute sind wir – vier Frauen und 12 Männer – in der Früh nach Klösterle am Arlberg gefahren. Auf dem Parkplatz wurde noch einmal alle Heiligen angerufen und dann gings los: In knapp vier Stunden haben wir 900 Höhenmeter hinter uns gebracht – vorbei am leuchtend blauen Spullersee hin zur Ravensburger Hütte (1948m). Und alles bei herrlichem Spätsommerwetter.

Auf der Hütte teilte sich die Gruppe in Anhänger von Matratzen- und Zimmerlagern. Der Flüssigkeitshaushalt wurde reguliert, es wurde gespeist und ein kleines Nickerchen war auch drin. Vorm Dunkelwerden sind wir noch zum Alpsee gewandert, der eigentlich eher ein Alpteich war. Inzwischen zog auch Nebel auf und gab dem Ganzen etwas Mystisches. Gar nicht mystisch waren dagegen die allgegenwärtigen (ziemlich feisten) Murmeltiere.

Frongreisch.

19. August 2012

Sa, 28.07.

Nachdem wir unser Quartier endlich gefunden hatten, sind wir noch in Beaune in einer Lully-Oper gewesen. Dort findet alljährlich ein vielbeachtetes Opernfestival statt.

So, 29.07.

Per Rad haben wir angefangen, unsere nähere Umgebung zu erkunden.

Mo, 30.07.

In Chagny waren wir wegen des Marktes, der allerdings schon am Sonntag war. Wir haben uns kurz Altstadt und Kirche angesehn, dann beim Bäcker Quiche Lorraine gekauft und direkt am Canal du Centre verspeist.

Im Chez Laurette in Beaune gabs dann lecker Salat mit Käse, den ersten Chardonnay und eine Katze namens Kathi, die es sich sofort auf Evys Schoß bequem gemacht hat.

Di, 31.07.

Wir sind mit dem Rad an der Sâone entlang gefahren.

Abends sind wir noch Mit dem Auto über Allerey-sur-Sâone nach Verdun-sur-le-Doubs gefahren, um uns dort etwas umzusehen.

Mi, 01.08.

Wir waren auf dem Schlemmermarkt in Beaune und haben Eselswurst gekauft. Abends waren wir zum Baden in La-Chapelle-St-Sauveur.

Do, 02.08.

Heute haben wir uns erholt. 🙂

Fr, 03.08.

Wir waren im Ouche-Tal wandern und abends in Allerey essen – im Beau Rivage mit Live Music.

Sa, 04.08.

Der Einkauf im Supermarché war heute die einzige Unternehmung außer Haus.

So, 05.08.

Wir sind weit gefahren, um das Kloster Fontenay zu sehen.

Auf dem Rückweg haben wir Station in Semur-en-Auxois gemacht, Kaffee getrunken, sehr süße Sachen gegessen, noch einen Kaffee getrunken und uns nett mit einem deutschen Urlauberpaar unterhalten. In der Kirche dort gab es eine interessante Orgel zu sehen und auch ein wenig zu hören.

Mo, 06.08.

Den Geflügelmarkt in Louhans wollten wir uns unbedingt ansehen, zumal auf großformatigen Plakaten das „stolze Huhn der Bresse“ beworben wurde. Was wir dann vorgefunden haben, würde in Deutschland wohl aus Tierschutzgründen so (zum Glück) nicht möglich sein. Aber es gab auch Verkäufer, bei denen es die Hühner relativ gut hatten.

Abends waren wir noch zum Ciné Rétro Festival in einer umgebauten Kirche in Beaune. Es gab Stummfilme mit Klavierbegleitung.

Di, 07.08.

Der heutige Tag war wieder einer Radtour durch die angrenzenden Wälder vorbehalten. Und wir haben gesehen, was es so in Deutschland nicht zu sehen gibt: Bienenfresser. Und das in rauhen Mengen.

Mi, 08.08.

Heute wieder – wie übrigens jeden Mittwochmorgen – Markt in Beaune. Wir sind etwas durch die Altstadt gestromert und haben uns die Notre-Dame angesehn. Und weil wir wieder mal Glück hatten, gab es sogar Orgelmusik.

Nachmittags sind wir nach Autun gefahren, um uns die Kathedrale Saint-Lazare anzusehen.

Außerdem gab es noch eine Frau, die Hühner malt, eine alte Ladenpassage und ungewöhnliche Verkehrsschilder.

Auf dem Rückweg kamen wir am Château Couches vorbei.

Do, 09.08.

Heute haben wir noch einmal unsere Hausrunde mit dem Fahrrad gedreht und Kontakt zu den Landbewohnern aufgenommen.

Fr, 10.08.

Der letzte Tag. Marmelade gekocht. Sektfabrik besichtigt.

Pilzsaison.

22. Juli 2012